Mobile Recruiting bei den SBB – Case Study von Prospective

Matthias Mäder von Prospective MediaMobile Recruiting bei den SBB – Case Study von Prospective

Mobile Recruiting in aller Munde – so auch bei Prospective, die für die Schweizer Bundesbahnen (SBB) mobile Recruiting einsetzen. Et voilà – der Gastartikel von Matthias Mäder von Prospective zum Thema „Mobile Recruiting“:xing.de

Alle Welt spricht von „Mobile Recruiting“

Das „Wieso“ ist schnell geklärt, denn der Trend ist ungebrochen: Bereits 60% oder 3.2 Mio. der Schweizer Internetnutzer nutzen das Internet auch über Smartphone und Co. (Net-Metrix-Studie 1/2013). Klar geht dies nicht ohne Auswirkungen an der Rekrutierung vorbei. Wenn Herr und Frau Schweizer unterwegs im Internet surfen, werden auch Jobs gesucht und mögliche Arbeitgeber überprüft. Umso wichtiger ist, dass die Arbeitgeber diesem Bedürfnis entgegenkommen und die gesuchten Informationen „Smartphone-tauglich“ bereitstellen.

Mobile-optimierte Stelleninserate

Als ersten Schritt sollten Arbeitgeber ihre Stelleninserate für Smartphones optimieren. Dies bedeutet, dass ein Inserat auch auf einem kleinen Handy-Bildschirm bequem gelesen und navigiert werden kann. Können Interessierte die kleine Schrift auf dem Bildschirm kaum lesen und müssen hin- und herscrollen, um den ganzen Inhalt zu sehen, werden sie sich nicht lange mit dem Inserat beschäftigen. Besser ist es, automatisch ein mobile-optimiertes Inserat anzeigen zu lassen, sobald ein User mit einem „Mobile Device“ (Smartphone, Tablet etc.) darauf zugreift. Egal ob der Stellensuchende über die Firmen-Website, eine Job-App oder über ein Zeitungsinserat mittels QR-Code auf der Seite landet.

 

Mobile-Stellenmärkte für die Suche unterwegs

Ist nun das Inserat optimal aufbereitet, stellt sich bald die Frage, was passiert, wenn ein Stellensuchender per Smartphone auf der Firmen-Website eine Vakanz sucht? Sollte der eigene Stellenmarkt inkl. Suchfunktion und Job-Abo nicht auch mobile-optimiert sein? Je nach Website bietet sich ein „responsive Design“ oder ein reines „Mobile-Design“ an. Ist die Firmen-Website mit einem „responsive“ d.h. anpassungsfähigen Website-Layout erstellt, welches sich dem Ausgabegerät automatisch anpasst, wird der Stellenmarkt idealerweise auch „responsive“ erstellt. Gleich verhält es sich bei einer separat erstellten Mobile-Website, welche auch einen solchen Stellenmarkt erfordert.

„Ich will mich bewerben“ – und jetzt?

Gelesen und für gut befunden – jetzt will sich der Stellensuchende bewerben. Arbeitgeber müssen sich daher auch über den mobile-optimierten Bewerbungsweg Gedanken machen. Sollen sich Bewerbende die Anzeige auf den heimischen Computer senden und sich klassisch per Mail bewerben? Oder doch lieber kurz und schmerzlos mit einem Klick einem Link zu ihrem Xing- oder LinkedIn-Profil hinterlegen?

Recruiter sollten je nach Stellentyp einen passenden Bewerbungsweg wählen. Für schwierig zu besetzende Stellen ist die Hemmschwelle niedrig zu halten – und eine Profilbewerbung würde vielleicht genau die dringend benötigten Fachkräfte animieren, sich zu bewerben. Für beliebte Positionen beispielsweise im Marketing würde dies aber zu viele Bewerbende ermuntern, daher eignet sich hier vielleicht eher die klassische Mail-Bewerbung. Weitere Möglichkeiten bieten auch unkonventionelle SMS-Bewerbungen – und wieso eigentlich nicht per Telefonanruf, immerhin hat der Bewerbende das Telefon ja schon in der Hand?

Praxisbeispiel SBB AG

Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB sind sich der Wichtigkeit der mobilen Kanäle bewusst – und setzen bei der Umsetzung auf die Lösungen von Prospective. Ab sofort werden alle Stelleninserate und der eigene Stellenmarkt von SBB mobile-optimiert dargestellt. Speziell daran ist, dass lediglich einmal eine mobile-optimierte Vorlage erstellt werden musste, welche künftig aus jedem Onlineinserat automatisch auch ein mobile-optimiertes Inserat erstellt. Das mobile-optimierte Inserat wird angezeigt, sobald jemand das Inserat über ein Smartphone aufruft. Natürlich stehen in der Mobile-Variante des Stellenmarktes auch die Merkliste, das Job-Abo und die „Teilen“-Funktion zur Verfügung. Um eine Brücke zwischen Print und Online zu schaffen, werden in Printinseraten der SBB QR-Codes eingefügt, worüber die Bewerbenden mit ihrem Smartphone direkt auf das mobile-optimierte Stelleninserat geführt werden. Von diesem aus ist eine elektronische Bewerbung möglich und damit der Medienbruch beseitigt.

 

Gero Hesse

Gero Hesse

Ich bin Gero Hesse, Macher, Berater und Blogger in den Themenfeldern Employer Branding, Personalmarketing, Recruiting, Social Media und New Work. Mehr Infos über Gero Hesse.

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