Automatisierung im Recruiting

Automatisierung im Recruiting – ein Gastartikel von Prescreen

Um KandidatInnen im Laufe des Recruiting-Prozesses von Ihrem Unternehmen zu überzeugen, ist eine möglichst schnelle und zeitnahe Rückmeldung unumgänglich. Fehlendes Feedback der Fachabteilungen zu Bewerbungen oder Kommunikationsschwierigkeiten sind jedoch Probleme, mit denen Recruiter immer wieder zu kämpfen haben. Um den Bewerbungsprozess sowohl für Recruiter als auch für Bewerber_innen möglichst angenehm zu gestalten und gleichzeitig die vielversprechendsten neuen Mitarbeiter_innen für Ihr Unternehmen zu finden, kann Automatisierung im Recruiting Abhilfe schaffen. Profitieren Sie durch automatisierte Prozesse von zusätzlicher Zeit, die Sie beispielsweise in die direkte Kontaktpflege und persönliche Kommunikation mit Bewerber_innen und Kolleg_innen investieren können.

So identifizieren Sie automatisierbare Prozesse im Recruiting
Unter Automatisierung im Recruiting wird allgemein verstanden, dass repetitive und routinemäßige Arbeitsschritte und Aufgaben, die zuvor manuell durchgeführt wurden, automatisch abgewickelt werden können. Nicht jeder Prozess und Arbeitsschritt kann automatisiert werden. Um zu identifizieren, welche Automatisierungsmöglichkeiten es in Ihrem Recruiting gibt, sollten Sie sich fragen, ob die Schritte und Prozessketten:

  • manuell durchgeführt werden und somit auch fehleranfällig sind,
  • sich wiederholen und routinemäßig ausgeführt werden,
  • vorhersehbar sind und damit planbare Abläufe beinhalten,
  • nach gewissen Regeln und Richtlinien durchgeführt werden und
  • in einem Recruiting-Tool oder einer HR-Software abgebildet werden.

Wenn Sie herausgefunden haben, welche Schritte und Arbeitsabläufe automatisierbar sind, sollten Sie sich darum kümmern, ein Tool zu finden, das Sie bei der Umsetzung unterstützt. Eine Bewerbermanagement Software, die genau diese automatisierbaren Funktionen anbietet, könnte eine optimale Lösung sein.

Best Practice: Durch Automatisierung vielversprechende Bewerbungen einholen
Dieses Beispiel aus der Praxis zeigt, wie Automatisierung im Recruiting umgesetzt werden kann: KandidatInnen interessieren sich für Ihr Unternehmen und Ihre Stellenausschreibung hat überzeugt. Deshalb beginnen sie mit ihrer Bewerbung, schließen diese aber nicht ab. Um zukünftig nicht auf vielversprechende Kandidat_innen verzichten zu müssen, sollten Sie diese daran erinnern, ihre Bewerbung fertigzustellen. Allen potenziellen Kandidat_innen, die im Bewerbungsprozess feststecken, eine personalisierte E-Mail zu schicken, nimmt jedoch besonders viel Zeit in Anspruch, deshalb wäre es hilfreich, diesen Schritt zu automatisieren. Wenn Kandidat_innen somit die Bewerbung begonnen, aber nach beispielsweise 2 Tagen nicht abgeschlossen haben, soll ihnen automatisch eine Erinnerungsmail gesendet werden. Dadurch können Sie ihre Bewerbungsabbruchrate deutlich verringern.

Zeit und Kosten sparen und von Automatisierung im Recruiting profitieren
Die Automatisierung einfacher Teilprozesse oder komplexer Prozessketten bringt eine Vielzahl an Vorteilen mit sich. Denn neben der Einsparung von Zeit und Kosten, da der gesamte Recruiting-Prozess effizienter und effektiver abgewickelt werden kann, führt die Automatisierung außerdem dazu, dass Sie:

  • KandidatInnen besonders effizient screenen,
  • ohne Mehraufwand einen Talentpool aufbauen und pflegen,
  • auch mit „Leider-Nein“-Kandidat_innen in Kontakt bleiben,
  • sich abteilungsübergreifend problemlos über Bewerbungen austauschen und
  • die allgemeine Fehleranfälligkeit im Recruiting minimieren.

Weitere Vorteile von Automatisierung im Recruiting und eine Hilfestellung welche Arbeitsschritte und Prozesse Sie automatisieren können, erfahren Sie im neuen Whitepaper von Prescreen, welches Sie HIER kostenlos downloaden können.

Gero Hesse

Gero Hesse

Ich bin Gero Hesse, Macher, Berater und Blogger in den Themenfeldern Employer Branding, Personalmarketing, Recruiting, Social Media und New Work. Mehr Infos über Gero Hesse.

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