JOBLIFT in der SAATKORN HR Startup Serie

Joblift heißt das HR Startup, welches ich Euch hier im Rahmen der SAATKORN HR Startup Serie vorstelle. Ich hatte Gelegenheit, mit Co-Founder und CEO Lukas Erlebach zu sprechen. Auf geht’s:

SAATKORN: Bitte stell Dich den SAATKORN LeserInnen doch kurz vor.

Lukas Erlebach: Sehr gerne. Ich bin Lukas Erlebach, einer der Gründer von Joblift und CEO des Unternehmens. Wir sind mit Joblift 2015 als Metasuchmaschine gestartet. Die Idee war damals schon, Joblift Stück für Stück zu einer Jobplattform weiterzuentwickeln auf der Jobsucher*innen alle verfügbaren Jobs finden können. Diesen Weg haben wir konsequent umgesetzt und mittlerweile sind wir mit fast 5 Millionen Nutzer*innen jeden Monat die Jobplattform für den Blue- und Grey-Collar-Bereich – also die genau richtige Adresse für drei Viertel der gut 45 Millionen Beschäftigten in Deutschland, die eben diesen beiden Arbeitsmarktsegmenten angehören.

Candidate Centric Jobsuchmaschine

SAATKORN: Warum gibt es Joblift?

Joblift Lukas Erlebach CEO SAATKORN
Joblift CEO Lukas Erlebach

Lukas Erlebach: Für unser Empfinden gibt es keine Jobsuchplattformen bzw. Angebote für Jobsuchende, die sich am Kandidaten orientieren und den Jobsuchenden ins Zentrum stellen. Da gab und gibt es aus unserer Sicht generell ein Vakuum, speziell im Blue- und Grey-Collar-Bereich. Diesen beiden Segmenten gehören derzeit unserer Schätzung zufolge gut 30 bis 35 Millionen Beschäftigte alleine in Deutschland an. Wir sprechen hier also über eine enorme Anzahl an Menschen sowie über hunderte Berufsfelder und berufliche Tätigkeiten, von A wie Alterspflege bis Z wie Zerspannungsmechanik. Fast alle davon werden genauso händeringend gesucht wie akademische Profile. Der so viel zitierte Fachkräftemangel ist längst kein rein akademisches Phänomen mehr. Das bestätigen uns die Personalabteilungen deutschlandweit seit Jahren. Profile wie Mechatroniker*innen oder Technische Zeichner*innen stellen Personalabteilungen in der industriellen Fertigung vor existentielle Probleme.

Die IT-Branche stellt so viele Quereinsteiger ohne Informatikstudium ein wie lange nicht und im Handwerk gibt es bekanntlich einen noch nie gesehenen Arbeitskräftemangel. Für all diese Berufe und Arbeitgeber braucht es eine professionelle Anlaufstelle, ein Jobportal, das die Zielgruppe in und auswendig kennt und daher die Voraussetzungen für den perfekten Match zwischen Unternehmen und Kandidat*innen schafft. Dafür gibt es uns. Kurz: Wer künftig Mitarbeiter*innen sucht, die nicht unbedingt ein akademisches Profil haben müssen, sollte das auf www.joblift.de tun. Während Nichtakademiker bei konventionellen Jobbörsen nebenher mitlaufen, stehen sie bei uns im Zentrum aller Aktivitäten – nicht mehr, nicht weniger!

Das Joblift Matching

SAATKORN: Was ist Eure konkrete Business Idee?

Lukas Erlebach: Neben der gerade ausgeführten klaren Zielgruppen-Orientierung stehen wir für einen klar Performance basierten Weg, auf dem wir Arbeitgeber und Kandidat*innen miteinander matchen. „Post-and-Pray“ ist aus unserer Sicht schon seit langer Zeit nicht mehr zeitgemäß. Performance orientierte Modelle werden sich auch in Deutschland früher oder später durchsetzen.

Technologie und Data

Wir verstehen uns primär als Technologie und Datenexperten. Diese Expertise bringen wir in eine starke Recruitinglösung für Arbeitgeber, die Mitarbeiter*innen für Blue- und Grey-Collar Tätigkeiten suchen. Diese Kompetenz verbinden wir mit einem programmatischen Marketingansatz. Das heißt: Wir finden die passenden Kandidaten genau dort, wo sie sich täglich online bewegen. Um sie dort abzuholen, haben wir unsere eigene Jobplattform joblift.de sowie ein großes Netzwerk von über 4.000 Partner-Websites.

Von der Kandidatenseite aus gesehen, sind wir die Go-To-Destination für deren Jobsuche und mittelfristig auch für andere Karrierefragen die diese spezielle Kandidatengruppe umtreiben. Dafür haben wir im ersten Schritt nun den Joblift JobCoach auf den Markt gebracht, der unsere Nutzer*innen wie ein digitaler Assistent auf der Jobsuche begleitet. Mit ihm liefern wir personalisierte Ergebnisse, die immer weiter verfeinert werden. Unser Ziel ist es, die Nutzer*innen über die gesamte Bandbreite der Candidate Journey – beginnend bei der Berufsorientierung über die konkrete Jobsuche bis hin zum Bewerbungs- und Einstellungsprozess zu begleiten.

Joblift Website SAATKORN
Hier geht’s zu Joblift

SAATKORN: Welche Kunden habt Ihr bereits überzeugen können?

Lukas Erlebach: Zu unseren Kunden zählen sowohl große Konzerne aus dem DAX-Umfeld als auch zahlreiche mittelständische und kleine Arbeitgeber. Im Grunde sind das durch die Bank Unternehmen, die nach einer Lösung für ihr Blue- und Grey-Collar Recruitingproblem suchen, die auch funktioniert. Diese Unternehmen kommen auf uns zu, legen ein Ziel für ihre Recruitingkampagne fest und nennen uns ihr Maximalbudget. Gleich danach analysieren wir die Positionen und steuern sie performanceoptimiert und automatisiert aus. Durch die Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner Jobufo sind wir zudem in der Lage, eingehende Bewerbungen in jedes am Markt verfügbare ATS zu spielen, was für unsere Kunden*innen ein großer Zeitgewinn bedeutet.

Vertikales Wachstum im Fokus

SAATKORN: Was ist Eure Vision – wo wollt Ihr in 3 Jahren stehen?

Lukas Erlebach: Wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden nicht horizontal zu wachsen, sondern den Fokus auf vertikales Wachstum zu legen. Konkret heißt das, dass wir unsere bestehenden Fokusmärkte (DE, UK, NL, FR und USA) tiefer in die Wertschöpfungsketten integrieren, um sowohl unseren Kunden als auch den Jobsuchenden fundamental relevantere und effizientere Lösungen anbieten zu können. Dafür haben wir uns im Team entsprechend verstärkt und starten jetzt damit, unsere performance-basierten Produkte mit Wucht auf den Markt zu bringen. Wir sind davon überzeugt, dass es in den nächsten Jahren auch auf dem europäischen Recruitingmarkt zu nachhaltigen Verschiebungen kommen wird. Es wird hier künftig mehr um Performance gehen. Und genau das können wir. Zu unseren Stärken als Unternehmen zählt die Verschmelzung von Tech, Data mit Business Execution. Deshalb gehören wir in drei Jahren zu den erfolgreichsten, weil innovativsten Jobportalen im deutschsprachigen Raum.

Mehr Aufmerksamkeit für den Blue Collar Markt

SAATKORN: Wenn Ihr heute 3 Wünsche frei hättet, welche wären das?

Lukas Erlebach: Aus unserer Sicht stellt der Job bzw. Arbeit, neben Familie, Freunden und Gesundheit eine der drei, vielleicht vier Fundamente des Lebens dar. Wir alle verbringen mehr Zeit im Büro, der Werkhalle oder einem anderen Arbeitsplatz als teilweise mit unseren Familien. Daher Wunsch 1: Diese kostbare Lebenszeit sollte jeder für sich gewinnbringend und sinnvoll nutzen können. Zweitens wünsche ich mir, dass im Umkehrschluss alle Arbeitgeber zu den Mitarbeiter*innen finden, die genau ihren Bedürfnissen, ihrer Unternehmenskultur und ihren Wachstumsambitionen entsprechen.  Drittens wünsche ich mir in dem Zug, dass der Blue- und Grey-Collar Bereich auf dem Arbeitsmarkt endlich die Aufmerksamkeit erfährt, den er verdient. Das gesamte Joblift Team arbeitet jeden Tag hart daran einen Beitrag zu der Erfüllung aller drei Wünsche zu leisten.

SAATKORN: Wo und wie kann man Euch am Besten ansprechen?

Lukas Erlebach: Am einfachsten geht das über diesen Link: https://recruiting.joblift.de/kontakt/ Wer sich hier einträgt, wird schnell vom genau richtigen Joblift-Ansprechpartner kontaktiert.

SAATKORN: Lukas, herzlichen Dank für das Interview. Und weiterhin viel Spaß und Erfolg bei Joblift!

 

🚀 Bist Du Startup FOUNDER*IN?

Und soll Dein Unternehmen auch kostenlos in der SAATKORN HR Startup Serie gefeatured werden? – Dann beantworte DIESE FRAGEN, pack gutes Bildmaterial und – sofern vorhanden – einen Video-Link dazu und sende das Ganze an hrstartups@saatkorn.com
Dein Feature erscheint dann hier auf dem Blog, in meinem Newsletter und nen Social Push gibt’s gratis obendruff. DEAL?

 

Gero Hesse

Ich bin Gero Hesse, Macher, Berater und Blogger in den Themenfeldern Employer Branding, Personalmarketing, Recruiting, Social Media und New Work. Mehr Infos über Gero Hesse.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.