DIGITAL PERSONAL BRANDING mit Marina Zayats +++ Buchverlosung

DIGITAL PERSONAL BRANDING – so heißt ein gerade erschienenes Buch von Marina Zayats. Ich finde das Thema aus mehrfacher Sicht extrem spannend – also habe ich bei Marina mal genauer nachgefragt. Und: Marina war so lieb und hat 3 druckfrische Bücher in die Lostrommel geworfen. Dazu mehr weiter unten. Auf geht’s: 

SAATKORN: Marina, bitte stelle Dich den SAATKORN LeserInnen doch kurz vor.
Hi, ich bin Marina, geboren in Belarus, 30 Jahre alt und wohne in Frankfurt. Ich bin seit 5 Jahren selbstständig als Beraterin für Unternehmenskommunikation & Digital Personal Branding. Ich helfe Unternehmen – von Tech Start-up bis Konzern – dabei, ihren Außenauftritt gekonnt zu steuern. Zu meinen Kernaufgaben gehört dabei der Aufbau und das Durchführen von Social Selling-, Corporate Influencer- und #SocialCEO Programmen.

SAATKORN: Gerade ist Dein erstes Buch erschienen: DIGITAL PERSONAL BRANDING. Wie bist Du auf die Idee dazu gekommen?
Ich traf mich mit einer Bekannten beim Kaffee in Frankfurt, die bei Springer Gabler arbeitet. Wir kannten uns von einem Buchlaunch. Nachdem ich ihr voller Begeisterung von meinem Herzensthema Personal Branding berichtete, fragte sie: „Schon mal darüber nachgedacht ein Buch zu schreiben?“ Eigentlich war das gar nicht der Grund für unser Treffen, aber die Idee ließ mich nicht mehr los. Ich fing an zu recherchieren und stellte fest, dass es noch keine deutschsprachige Literatur gibt, die sowohl Personal Branding für Personen, als auch im Unternehmenskontext abdeckt. Anschließend füllte ich den Autorenfragebogen des Verlags aus und wusste spätestens da: Ich werde dieses Buch schreiben.

SAATKORN: Was verstehst Du unter DIGITAL PERSONAL BRANDING genau?

Digital Personal Branding
Digital Personal Branding

Digital Personal Branding setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

  • dem individuellen Wertbeitrag, den ich für andere leiste. Das ist die Positionierung und diese gilt es genau herauszuarbeiten.
  • der Sichtbarkeit meiner Positionierung (insbesondere, aber nicht nur, in den digitalen Kanälen, allen voran Social Media)

Wichtig ist dabei, sich vor dem Start über seine Karriereziele bewusst zu werden. Personal Branding ist kein Werkzeug, um der Darstellung willen, sondern soll auf diese Ziele einzahlen. Das kann bei einem Selbstständigen der Wunsch nach anspruchsvolleren Projekten sein, bei einer Führungskraft der Wunsch nach einem größeren Verantwortungsbereich und bei einem CEO oder Gründer der Wunsch nach mehr Bekanntheit des Unternehmens.

SAATKORN: Warum und für wen ist DIGITAL PERSONAL BRANDING heute wichtig, wer sollte sich Dein Buch zulegen?
Bei Digital Personal Branding denken viele sofort an Selbstständige und Gründer, die sichtbar sein müssen, um Aufträge zu erhalten. Dabei profitieren Angestellte ebenso von diesem Werkzeug. Mit dem Buch möchte ich auch diesen Menschen einen hilfreichen Ratgeber zur Seite stellen.

SAATKORN: Warum?
Jobs in der Wirtschaft werden immer vielfältiger und die Fähigkeiten, die wir dafür können müssen, verändern sich immer schneller. Deswegen ist auch die Forderung nach lebenslangem Lernen gerade überall. Doch Weiterbildung ist nur ein Aspekt, um auch weiterhin die Wirksamkeit erzielen zu können, die man sich wünscht in seinem Beruf. Ein weiterer Aspekt, der von vielen nicht ausreichend beachtet wird, ist das sich Bewusstwerdung über die eigenen Ressourcen, die man schon hat! Dazu zählen neben Fähigkeiten, Wissen und Erfahrung, auch das eigene Netzwerk und die Persönlichkeit. Eben alles, was ich in meinem Werkzeugkoffer zur Verfügung habe, um einen Mehrwert für andere zu stiften und dabei auch auf meine Karriereziele einzuzahle. Die Arbeit in interdisziplinären Teams für verschiedene Projekte wird weiter zunehmen. Die Aussage „Das passt nicht in meine Rollenbeschreibung“ wird „wo kann ich gerade den größten Mehrwert stiften“ weichen. Deswegen müssen wir wie Architekten die eigenen Ressourcen immer wieder auf ihre Aktualität überprüfen und neu zusammensetzen. Und wir müssen in der Lage sein, diese an den richtigen Stellen sichtbar zu machen. Genau das lernt man, wenn man sich mit Personal Branding beschäftigt.

Das Buch unterteilt sich in 2 Bereiche. Im ersten Bereich findet jeder Mensch, der in der Wirtschaft tätig ist einen Fahrplan, um seine/ihre Digital Personal Brand aufzubauen. Der zweite Bereich ist vor allem an Unternehmensentscheider gerichtet, die dank Digital Personal Branding das Unternehmen voranbringen wollen. Sei es im Recruiting, im Sales, in der Unternehmens- und Vorstandskommunikation, im (Personal-)Marketing oder beim Planen von Change-Projekten.

Meine 18 Gastautoren liefern zudem viele konkrete Beispiele und Tipps. Von René Borbonus, der über die Rolle der Rhetorik im Personal Branding spricht, bis hin zu Stephan Grabmeier, der über eines der ersten Corporate Influencer Programme in Deutschland berichtet.

SAATKORN: Was lernt man bei der Lektüre Deines Buches?
Man lernt, wie man den Kern seiner Digital Personal Brand herausarbeitet. Dazu stellen mehrere erfahrene Coaches ihre Methoden in Gastbeiträgen vor.
Man erfährt, wie man Inhalte erstellt in Business Social Media wie Linkedin und XING, die auch durchdringen.
Man lernt alles, was man braucht für das digitale Netzwerken.
Und letztlich erfährt man, wie man wirkungsvolle Corporate Influencer- und Social Selling Programme aufbaut und umsetzt.

SAATKORN: Hast Du ein paar ganz grundlegende Tipps, wenn man mit DIGITAL PERSONAL BRANDING anfangen möchte?
Ein hilfreiches Tool, um sich zunächst über seine Ressourcen klar zu werden: Frage 5 Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen denen du vertraust, welche Eigenschaften und Fähigkeiten sie an dir schätzen. So kommen wir unseren „Superkärften“ näher. Und sehr konkret: Fange an LinkedIn richtig zu nutzen! Überarbeite dein Profil. Es ist kein Online CV, sondern deine Reputation. Viele Kontakte werden heute zuerst digital geknüpft. Frage dich, welchen ersten Eindruck du hinterlassen möchtest.

SAATKORN: Und welche Anfängerfehler sollte man auf jeden Fall vermeiden?

  1. Sichtbar werden wollen, ohne vorher die Positionierung erarbeitet zu haben. Also z.B. anfangen Content zu teilen in Social Media ohne einen klaren Themenfokus, der zur eigenen Personal Brand passt. So verschwendet man seine Zeit.
  2. Hansdampf in allen Gassen sein. Eine gezielte Auswahl auf wenige Kanäle, analog und digital, ist entscheidend.
  3. Zu viel zu früh erwarten. Zuerst arbeitet du an deiner Personal Brand, danach arbeitet deine Personal Brand für dich. Am Anfang musst zu Zeit und Gehirnströme investieren, um deine Positionierung zu erarbeiten und anschließend Kontinuität beweisen beim Posten und Community Management. Vor 6 Monaten darf man keine großen Sprünge erwarten.

SAATKORN: Liebe Marina – ganz herzlichen Dank für das Interview – und viel Erfolg mit DIGITAL PERSONAL BRANDING!

Wer jetzt Blut geleckt hat und eines von 3 druckfrischen DIGITAL PERSONAL BRANDING Büchern gewinnen möchte, schickt mir eine Email mit dem Betreff „Personal Branding“ an gewinne@saatkorn.com – und bitte vergiß Deine Adresse nicht…! Viel Glück!

 

Gero Hesse

Gero Hesse

Ich bin Gero Hesse, Macher, Berater und Blogger in den Themenfeldern Employer Branding, Personalmarketing, Recruiting, Social Media und New Work. Mehr Infos über Gero Hesse.

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