5 Kernthesen für Mitarbeitergewinnung und -bindung

Das Geheimnis der Champions verraten die Autoren Jörg Knoblauch und Benjamin Kuttler gleich auf der ersten Seite. Es sind die Mitarbeiter. Denn: Die besten Leute gehen zu den besten Unternehmen. Weil sie dort ihre Fähigkeiten und Kompetenz voll entfalten können. Zum Wohl der Unternehmen. Die 30 interessantesten Unternehmen und ihre Personalpolitik präsentiert das Autorenpaar im neuen Buch Das Geheimnis der Champions: Wie exzellente Unternehmen die besten Mitarbeiter finden und binden.

Buchautor Knoblauch
Buchautor Knoblauch

Die Reise führt die Leser nicht allein ins Silicon Valley, sondern es gibt Besuche in ostwestfälische und schwäbische Unternehmen, in der IT-Branche und Industrie, genauso wie in Drogeriemärkten und Pflegeeinrichtungen. Es sind kurzweilige Erzählungen über erfolgreiche Personalstrategien, gespickt mit vielen Ideen. Ob es die „Lange Nacht der Azubis“ ist, die die Anzahl der Interessenten verfünffacht, die Herzlichkeits-Beauftragte, die sich um die Stimmung und Motivation kümmert oder kostenfreien Nachhilfeunterricht für Siebt- bis Neuntklässler, um frühzeitig mit Schülern ins Gespräch zu kommen. Nur Unternehmen, die pfiffig und intelligent mit Mitarbeitern umgehen, so Knoblauch und Kuttler, werden überleben.

Auf fünf wesentliche Thesen kommen die beiden Autoren in ihrem Buch Das Geheimnis der Champions:

  1. Radikale Fokussierung auf A-Mitarbeiter
    Es gibt Mutmacher, Mitmacher und Miesmacher – kurz ABC-Mitarbeiter. Aber nur die A-Mitarbeiter übertreffen die gesteckten Ziele, sind überdurchschnittlich engagiert und erfolgreich. Letztlich schießen sie für ihren Chef die Tore. Oder wie der langjährigen Bosch-Chef Hans L. Merkle sagt: „Ich habe mein Geld nicht mit vielen Mitarbeitern verdient, denen ich wenig bezahlt habe, sondern mit wenigen, denen ich viel bezahlt habe.“ Google-Chef Larry Page soll mit jedem seiner ersten 20.000 Mitarbeiter das finale Bewerbungsgespräch geführt haben. Hat der Mann keine anderen Sorgen? Seine Antwort: „Nein, denn damit verdiene ich mein Geld.“ Es ist eine zentrale Aufgabe von Chefs ausschließlich A-Mitarbeiter einzustellen.
  2. Systematische Mitarbeiterbeurteilung
    Jörg Knoblauch hat selbst einen einfachen Leistungsbeurteilungsbogen entwickelt. Da gibt es Punkte wie Fachkenntnis, Weiterbildung, Einsatzbereitschaft oder Freundlichkeit. Mitarbeiter und Führungskraft füllen das Blatt jährlich an Hand der Noten 1 bis 5 unabhängig voneinander aus. http://bit.ly/2mEWP3O Eigen- und Fremdbild sind die Grundlage für das Mitarbeitergespräch und die Beurteilung der Leistung und eine gezielte Weiterbildung.
  3. Exzellente Führungskräfte
    Nicht Mitarbeiter, sondern Chefs sind für den Niedergang eines Unternehmens verantwortlich. Erfolgreiche Unternehmen drehen deshalb konsequent den Spieß um: Alle zwei, drei Jahre beurteilen Mitarbeiter ihre Vorgesetzten, denn auch sie sind A, B oder C.
  4. Mehrstufiger Einstellungsprozess
    Bewerbung lesen und beurteilen, ein Gespräch führen und dann den Arbeitsvertrag unterzeichnen. Dieses Vorgehen ist fährlässig. Chefs müssen sich Zeit nehmen für diese zentrale Aufgabe: ein klares Anforderungsprofil mit konkreten Zielen erstellen, ihr Netzwerk aktivieren, Telefoninterviews führen, Referenzen einholen und eine Probezeit mit Meilensteinen vereinbaren.
  5. Mitarbeiter werden zu Mit-Unternehmern
    „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist schlechter“, sagt Ricardo Semler, Gründer von Semco. Chefs müssen ihren A-Mitarbeitern größere Entscheidungsfreiheiten geben, denn die wissen an ihrem Arbeitsplatz besser, was zu tun ist, als die Führungskraft, die mit ganz anderen Aufgaben beschäftigt ist. In der Konsequenz bedeutet das: A-Mitarbeiter machen das mittlere Management zunehmend überflüssig.

Unter allen saatkorn. LeserInnen verlose ich 3 Exemplare vom Geheimnis der Champions. Um zu gewinnen, schicke eine Mail mit dem Stichwort „Champions“ und Deiner Adresse an: personal@tempus.de

Das Geheimnis der Champions - Buchcover
Das Geheimnis der Champions – Buchcover

 

Gero Hesse

Gero Hesse

Ich bin Gero Hesse, Macher, Berater und Blogger in den Themenfeldern Employer Branding, Personalmarketing, Recruiting, Social Media und New Work. Mehr Infos über Gero Hesse.

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