Start Ups: das neue Video von Springer

Start Ups: das neue Video von Springer geht gerade viral ab. Wahrscheinlich haben die meisten von Euch den Clip inzwischen schon gesehen. Oberflächlich geht es um Start Ups vs Konzern: Der neue Springer Spot macht sich über die vermeintliche Substanzlosigkeit der Start Up Szene lustig und „glänzt“ mit einem zwar lustigen, aber in seiner Aussagekraft selbst substanzlosen Clip. Glaubt irgendwer heute noch ernsthaft, dass junge Talente zu Start Ups gehen, weil dort ein Kicker im Flur steht?! – Haupttreiber ist doch genau das, was Springer für sich proklamiert, nämlich echtes Interesse an echten Aufgaben. Und damit ist der Clip zumindest in meinen Augen zwar lustig, aber voll daneben.

Bin auf Eure Meinung gespannt. Wie seht Ihr das, liebe saatkorn. LeserInnen?!

Jetzt aber erstmal „Film ab“- Have fun:

Erheblich besser war meiner Meinung nach der Clip vor 3 Jahren, der ganz treffend das Verhältnis zwischen der Generation Y und den Baby Boomers auf den Punkt brachte. Auch wenn beiden Videos viraler Erfolg beschieden war und sein wird: der alte Clip hatte eine ganz andere Tiefe und war voll „auf den Punkt“. Zur Erinnerung:

 

 

Gero Hesse

Gero Hesse

Ich bin Gero Hesse, Macher, Berater und Blogger in den Themenfeldern Employer Branding, Personalmarketing, Recruiting, Social Media und New Work. Mehr Infos über Gero Hesse.

7 Gedanken zu „Start Ups: das neue Video von Springer

  • 14. Oktober 2014 um 18:53
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    Sali Gero

    Du, der Axel Springersche Humor kommt sogar in der Schweiz an. Mir gefällt’s rundum. Witzig, angenehme Länge, überzeichnet klar, aber das darf Werbung. Finde ich cool – auch wenn ich vielleicht altersmässsig schon dreivier Monate über der Zielgruppe liege.

    Gruss aus Zürich

    Jörg

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  • 14. Oktober 2014 um 16:00
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    Hi Gero,
    als ich das Video gesehen habe dachte ich: „Axel Springer did it again! Chapeau!“ und mein zweiter Gedanke war: „Axel…wie lange dauert es eigentlich noch bis wir etwas feines für dich zaubern dürfen? 😉 “
    Axel Springer beweist ein weiteres mal das virale Arbeitgebervideos auch ohne Fremdschämen und Marke-zerstören funktionieren.
    Ich persönlich finde das Bewerbungsvideo auch noch besser, aber yeah3000 schafft etwas dass dem Bewerbungsvideo von 2011 auch gelungen ist. Es spricht die Sprache und den Zeitgeist der Generation an, die Axel Springer ansprechen möchte. Dabei rückt Axel Springer als Arbeitgeber ein Stück näher ins relevant Set der ZG und lädt die Arbeitgebermarke positiv auf. Das ist beachtlich. Ich hätte vielleicht den Schluss anders gestaltet so dass die Conversion von Zuschauer zu tatsächlichen Bewerbern gesteigert wird (da gibt es nämlich paar Tricks), aber sonst hab ich nichts auszusetzen.

    Antwort
  • 12. Oktober 2014 um 22:17
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    moin gero, ich bin da eigentlich bei dir. aber die „hey, ich habe die welt verstanden, obwohl ich eigentlich noch nix gerissen habe-attitüde“ vieler start-ups nervt in der tat manchmal ein wenig… da ist die ironie des videos, die hier nicht fein und dosiert daherkommt, sondern bold und mit der dicken kelle, eigentlich nicht ganz falsch.

    btw, hast du den „gastauftritt“ im video von rauschebart kai diekmann gesehen? http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Axel-Springer-Recruiting-Kampagne-130768

    vlg
    jo

    Antwort
    • Gero Hesse
      13. Oktober 2014 um 17:21
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      Kann ich auch nachvollziehen und ja, den Rauschebart habe ich auch gesehen. Das geheime vierte Mitglied von ZZ Top (aber das dritte mit Gigantobart) 😉

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  • 11. Oktober 2014 um 10:30
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    Der Beweis. Viel in San Francisco abhängen und Campus-Touren besuchen macht eben nicht über Nacht zum Startup/Digital-Experten

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  • 10. Oktober 2014 um 19:08
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    Hallo Gero, die Ironie finde ich gelungen: Die StartUp-Szene feiert sich manchmal übertrieben selbst, und es gibt kaum ein Employer-Branding-Video aus der Szene ohne Kicker und Spielkonsole.

    „Aber mit Spaß an der Arbeit, der von Arbeit kommt“. Auf mich wirkt das sehr ehrlich und klar. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Botschaft die überwiegend sicherheitsbedürftige Gen Y, die eine sinnstiftende Arbeit wünscht, gut erreichen kann. Eltern werden mit solchen Botschaften auch angesprochen. Da sich Azubis und Absolventen meist Rat bei ihren Eltern holen, sollte man diesen Effekt nicht vernachlässigen.

    Gruß, Ina

    Antwort

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