amtlich voran: Leistungsorientierte Vergütung mit ROBBY HERZOG von der BARMER

Wie kann leistungsorientierte Vergütung im öffentlichen Dienst funktionieren, Robby Herzog?

In dieser Episode des amtlich voran Podcasts von EMBRACE und der ZEIT Verlagsgruppe spreche ich mit Robby Herzog, Geschäftsbereichsleiter Personal bei der BARMER. Robby bringt eine außergewöhnliche Perspektive mit: Seit 30 Jahren ist er bei der BARMER, davon war er 25 Jahre lang Personalvertreter, bevor er auf die HR-Seite wechselte. Heute gestaltet er dort ein echtes Pionierprojekt mit: leistungsorientierte Vergütung bei einer gesetzlichen Krankenkasse und Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Ein Zitat, das bei mir besonders hängen geblieben ist: „Unsere Grundannahme ist immer: Jeder macht einen super Job, bekommt auch ein super Gehalt dafür. Aber diejenigen, die da drüber liegen, diese Exzellenz, dieses Herausragende, das ist halt das, wofür wir nochmal zusätzlich Geld in die Hand nehmen.“

Unter anderem haben wir über diese Themen gesprochen:

🚀 Vom Vergütungssystem der 80er zum Zukunftsmodell

Aus der notwendigen Modernisierung eines jahrzehntealten Tarifvertrags wurde bei der BARMER ein viel größeres Projekt rund um Jobarchitektur, Transparenz, Fairness und schließlich leistungsorientierte Vergütung.

🤝 Warum Vertrauen wichtiger ist als die perfekte Checkliste

Die sogenannten „Flexibilisierungselemente“ funktionieren nur mit Vertrauen zwischen Arbeitgeber, Ver.di, Personalvertretung und Führungskräften – bis hin zur gemeinsamen Bereitschaft, das Modell wieder zurückzudrehen, falls es finanziell oder kulturell nicht funktioniert.

💰 Die Stunde der Wahrheit kommt mit der Auszahlung

Jetzt müssen Führungskräfte herausragende Beiträge honorieren und gleichzeitig vermitteln, dass kein zusätzliches Geld keineswegs schlechte Leistung bedeutet – wie sich das auf Kultur, Motivation und Bindung auswirkt, wird für die BARMER zur entscheidenden Frage.

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🎧 Viel Spaß mit Robby Herzog:


 

How can performance-based compensation work in the public sector, Robby Herzog?

In this episode of the “amtlich voran” podcast from EMBRACE and the ZEIT Publishing Group, I speak with Robby Herzog, Head of Human Resources at BARMER. Robby brings a unique perspective to the table: He’s been with BARMER for 30 years, 25 of which he spent as an employee representative before moving to the HR side. Today, he’s helping shape a truly pioneering project there: performance-based compensation at a statutory health insurance provider and a public-law corporation.

One quote that really stuck with me: “Our basic assumption is always: Everyone does a great job and gets a great salary for it. But for those who go above and beyond—that excellence, that outstanding performance—that’s what we’re willing to pay extra for.”

Among other things, we discussed these topics:

🚀 From the 1980s compensation system to a model for the future

What began as the necessary modernization of a decades-old collective bargaining agreement at BARMER evolved into a much larger project centered on job architecture, transparency, fairness, and ultimately performance-based compensation.

🤝 Why trust is more important than the perfect checklist

The so-called “flexibility elements” only work with trust between the employer, Ver.di, employee representatives, and managers—including a shared willingness to roll back the model if it doesn’t work financially or culturally.

💰 The moment of truth comes with payday

Now, managers must reward outstanding contributions while simultaneously conveying that not receiving additional pay does not in any way imply poor performance—how this affects culture, motivation, and retention will be the decisive question for BARMER.

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🎧 Enjoy the conversation with Robby Herzog:

Gero Hesse

Ich bin Gero Hesse, Macher, Berater und Blogger in den Themenfeldern Employer Branding, Personalmarketing, Recruiting, Social Media und New Work. Mehr Infos über Gero Hesse.

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