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Gero Hesse
Gero Hesse Founder SAATKORN & CEO EMBRACE

131 WorkTech-Deals. 5,9 Milliarden Dollar an Investitionen. Und 79 % aller Finanzmittel fließen an KI-native Unternehmen. Was passiert gerade auf dem WorkTech-Markt?

Die neuesten Zahlen von Venero Capital Advisors für das 3. Quartal 2026 sind beeindruckend: eine Rekordzahl an Transaktionen und ein Investitionssprung um 165 %. Doch hinter diesen Zahlen verbirgt sich eine viel größere Geschichte: KI verändert die HR-Technologielandschaft grundlegend.

In meinem neuesten SAATKORN-Podcast habe ich mich mit Georgios Markakis von Venero Capital Advisors zusammengesetzt, um zu erörtern, was diese Entwicklungen für HR-Führungskräfte und ihre Technologieentscheidungen bedeuten.

Ein paar Fragen, die wir ansprechen:

→ Warum verliert Recruitment-Tech an Schwung, während Workforce-Management und Produktivität an Boden gewinnen?

→ Wie verändert KI die Wettbewerbslandschaft für etablierte HR-Softwareanbieter?

→ Warum werden Personaldaten, Vertrauen und Identitätsprüfung immer wertvoller?

→ Und was sollten HR-Entscheidungsträger bei der Planung ihrer HR-Tech-Investitionen für 2027 beachten?

Wir diskutieren außerdem, ob KI tatsächlich den Personalbestand reduzieren wird, warum nicht jedes Problem einen KI-Agenten benötigt und was als Nächstes kommen könnte.

Wenn du für die HR-Technologiestrategie, die Anbieterauswahl oder die digitale Transformation verantwortlich bist, ist diese Folge mit Georgios Markakis genau das Richtige für dich.

Möchtest du tiefer eintauchen? HIER kannst du den vollständigen Bericht von Venero zum 3. Quartal 2026 kostenlos herunterladen.

🎧 Hier anhören!

Verwaltungsmodernisierung mit Petra Mai-Hartung & Dr. Sevda Helpap

In dieser Episode des AMTLICH VORAN Podcasts spreche ich mit Petra Mai-Hartung, Geschäftsführerin des studierendenWERK BERLIN, und Dr. Sevda Helpap, Geschäftsführerin bei Baumgartner & Co. Gemeinsam geben sie einen sehr offenen Einblick in einen tiefgreifenden Organisationsumbau: Aus historisch gewachsenen Verwaltungsstrukturen ist eine zentrale „Werkzentrale“ entstanden – mit klareren Verantwortlichkeiten, besserer Zusammenarbeit und mehr Raum für strategische Führung.

Das Spannende: Bei dieser Transformation ging es ausdrücklich nicht um Stellenabbau. Es ging darum, Komplexität zu reduzieren, Silos aufzubrechen, Verantwortung neu zu verteilen – und eine Organisation zu schaffen, in der Menschen gerne und wirksam arbeiten können.

Ein Satz von Petra ist mir besonders hängen geblieben:

„Wir haben einfach Kanäle gefunden und Systeme gefunden, in die alle vertrauen.“

Und vielleicht steckt genau darin das Geheimnis erfolgreicher Verwaltungsmodernisierung: Die Probleme verschwinden nicht plötzlich – aber die Organisation wird sehr viel besser darin, mit ihnen umzugehen.

🏗️ Von Silos zu einer gemeinsamen Werkzentrale

Über Jahre waren komplexe Strukturen, zahlreiche Schnittstellen und teilweise unklare Zuständigkeiten entstanden. Die Antwort darauf war konsequent: Verwaltungsbereiche zusammenführen, aus neun Bereichen sechs machen und mit der Werkzentrale eine gemeinsame Struktur schaffen.

🤝 Partizipation braucht trotzdem klare Entscheidungen

Die Beschäftigten bekamen nicht einfach ein fertiges Organigramm vorgesetzt, sondern wurden zu Mitgestalter der Veränderung. Gleichzeitig zeigt das Projekt: Partizipation funktioniert nur, wenn bestimmte Grundsatzentscheidungen nicht immer wieder infrage gestellt werden – sonst droht die Organisation in alte Strukturen zurückzufallen.

🚀 Warum das PMO zum Game Changer wurde

Besonders spannend ist die Rolle des dauerhaft etablierten Project Management Office (PMO). Was anfangs selbst für Petra eher abstrakt klang, ist heute ein wichtiges strategisches Instrument: Projekte werden strukturiert geplant und priorisiert, Budgets und Zeitressourcen berücksichtigt und Projektmanagement-Kompetenzen systematisch aufgebaut.

Petra Mai-Hartung auf LinkedIn

Dr. Sevda Helpap auf LinkedIn

Dr. Sevda Helpap bei Baumgartner & Co.

🎧 Du willst wissen, was es wirklich braucht, um eine öffentliche Organisation strukturell, kulturell und aus Führungsperspektive zu modernisieren? Dann hör jetzt rein in diese Episode des AMTLICH VORAN Podcasts mit Petra Mai-Hartung und Dr. Sevda Helpap!

Wie Sophie Genty PERBILITY in die Zukunft führen möchte

 

In dieser Folge des SAATKORN Podcasts spreche ich mit Sophie Genty, CEO von PERBILITY, dem deutschen HR-Tech-Unternehmen hinter der HELIX HR-Suite und der Recruiting-Lösung Concludis. Sophie hat im März 2026 die CEO-Rolle von Gründer Andreas Meck übernommen, der in den Beirat gewechselt ist. Mit ihrem starken Produkthintergrund steht sie jetzt vor einer besonders spannenden Aufgabe: Wie führst du ein etabliertes HR-Tech-Unternehmen in die nächste Phase, ohne dabei die Kultur, Kundennähe und Stärken zu verlieren, die es erfolgreich gemacht haben?

Ein Satz bringt die besondere PERBILITY-Kultur ziemlich gut auf den Punkt:

„Why join the Navy if you can be a Pirate?“

Sophie geht es nicht darum, PERBILITY komplett neu zu erfinden. Sie möchte das stärken und skalieren, was bereits gut funktioniert, neue Kundengruppen erschließen und PERBILITY langfristig als bekannten HR-Suite-Anbieter in Europa positionieren.

Unter anderem haben wir über folgende Themen gesprochen:

🏴‍☠️ Die Kultur bewahren – und trotzdem ein neues Kapitel beginnen

Eine CEO-Nachfolge nach einem prägenden Founder ist eine besondere Situation. Sophie erzählt, warum ihr die starke „Piraten-Crew“-Identität den Einstieg erleichtert hat – und wie sie diese Kultur bewahren und gleichzeitig weiterentwickeln möchte.

🚀 Von einer starken Position im regulierten Markt zum europäischen HR-Tech-Player

PERBILITY ist insbesondere bei Kund aus regulierten Bereichen wie Banken und dem öffentlichen Sektor etabliert. Sophie möchte diese Kompetenz rund um Compliance, Sicherheit und Talententwicklung künftig für weitere mittelständische Unternehmen nutzbar machen – und perspektivisch auch über Deutschland hinaus wachsen.

🌱 Talententwicklung als Kern der Zukunft

Sophies Vision geht weit über Technologie hinaus: PERBILITY soll Unternehmen dabei unterstützen, Potenziale zu entdecken und Mitarbeitende gezielt weiterzuentwickeln. AI, sichere Datenstrukturen und automatisierte Workflows sind dabei wichtige Enabler – im Mittelpunkt steht aber die Frage, wie HR und Führungskräfte Menschen besser entwickeln können.

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Sophie Genty LinkedIn

Perbility Website

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Wie sieht Arbeit im Jahr 2035 aus, SVEN GABOR JANSZKY?

 

In dieser Episode des SAATKORN Podcasts spreche ich mit Sven Gabor Janszky, Chairman der To Be Ahead Group, Zukunftsforscher und Autor des neuen Buchs „2035 – Die Zukunft beginnt heute“. Seit 25 Jahren beschäftigt sich Sven mit seinem Team wissenschaftlich mit der Frage, wie Technologie, Demografie, Wirtschaft und Gesellschaft unsere Zukunft verändern werden.

Diesmal konzentrieren wir uns auf eine Frage, die für HR und die gesamte Arbeitswelt besonders spannend ist: Was passiert, wenn KI uns nicht einfach nur produktiver macht, sondern dafür sorgt, dass wir Menschen insgesamt weniger Lohnarbeit leisten müssen?

Ein Satz ist mir dabei besonders hängen geblieben:

„KI ersetzt zuerst keine Berufe, sondern Arbeitsstunden.“

Unter anderem haben wir über diese Themen gesprochen:

🤖 Ein Arbeitstag im Jahr 2035

Wie auch die vorherigen Bücher dieser Serie wird am fiktiven Beispiel einer Familie die Lebenswelt 2035 dargestellt. Wir fokussieren uns in dieser Podcastepisode (natürlich) auf das Thema Arbeit.

⏰ Kommt das Ende des Acht-Stunden-Tages?

Rund um 2035 sieht Sven einen möglichen Kipppunkt: Wenn KI auch Qualitätskontrolle und komplexere Aufgaben besser übernehmen kann, könnte das verfügbare Volumen an Lohnarbeit rapide sinken – und damit unser gewohntes Modell des Acht-Stunden-Arbeitstages ins Wanken geraten.

❤️ Warum Empathie zum Zukunfts-Skill wird

Je mehr Maschinen Routine- und Wissensarbeit übernehmen, desto wichtiger werden Tätigkeiten, bei denen Menschen andere Menschen begleiten, entwickeln und inspirieren – Sven spricht von „Empathieberufen“, etwa Mentoring oder Coaching.

🍀Buchverlosung

Wir verlosen im Podcast ein signiertes neues Buch von Sven Gabor Janszky „2035 – Die Zukunft beginnt heute“ – Viel Glück!

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👉 Sven Gabor Janszky auf LinkedIn
👉 NEUES BUCH: „2035 – Die Zukunft beginnt heute!“ – SPIEGEL Bestsellerliste Platz 1
👉 LIVE Webinar: Dein Weg zum Zukunfts-ICH mit Sven Gabor Janszky (kostenfrei)
👉 Website Sven Gabor Janszky

 

 

 

Wie rekrutierst du die richtigen Menschen, wenn 70.000 Bewerbungen zur neuen Herausforderung werden, Elisabeth Krims?

In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Elisabeth Krims, Leiterin Recruiting und Personalmarketing bei den Wiener Linien. Elisabeth ist seit mehr als 15 Jahren im Recruiting und Personalmarketing unterwegs und kennt dabei beide Perspektiven: Elf Jahre arbeitete sie bei den Wiener Stadtwerken, bevor sie zu den Wiener Linien und damit noch näher ans operative Kerngeschäft wechselte.

Und dort hat sich die Recruiting-Welt massiv verändert. Vor einigen Jahren bestand die große Herausforderung noch darin, überhaupt genügend Menschen zu finden. Heute erhalten die Wiener Linien enorme Bewerbungsmengen – rund 70.000 Bewerbungen in einem Jahr. Damit stellt sich eine völlig neue Frage: Wie findest du effizient die richtigen Menschen und sorgst gleichzeitig dafür, dass Bewerber:innen Wertschätzung erfahren?

Ein Satz von Elisabeth bringt für mich sehr gut auf den Punkt, wohin sich Recruiting entwickeln sollte:

„Ich würde mir wünschen für eine Zukunftswelt des Recruitings, dass der Lebenslauf eigentlich gar nicht das ist, wonach wir aussuchen.“

Unter anderem haben wir über diese Themen gesprochen:

🌊 Vom Personalmangel zum Bewerbungstsunami

Mehr Bewerbungen machen Recruiting nicht automatisch einfacher: Wenn innerhalb kürzester Zeit Hunderte Bewerbungen für eine Stelle eingehen, werden intelligentes Prescreening, effiziente Prozesse und das Erkennen von Potenzial entscheidend.

🎥 Wie Video High-Volume-Recruiting menschlicher macht

Die Wiener Linien nutzen Videos an unterschiedlichen Stellen der Candidate Journey – von persönlichen Absagebotschaften über die Erklärung medizinischer Untersuchungen bis hin zu zeitversetzten Videointerviews, mit denen Recruiter:innen mehr Menschen jenseits ihres Lebenslaufs kennenlernen können.

🤖 KI, Skills und die Zukunft des Recruitings

Die Wiener Linien testen KI-gestütztes Prescreening, während die finale Entscheidung beim Menschen bleibt – gleichzeitig wünscht sich Elisabeth eine Recruiting-Welt, in der Kompetenzen, Potenzial und menschlicher Fit wichtiger werden als klassische Lebensläufe.

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Elisabeth Krims auf LinkedIn

Wiener Linien Karriereseite

amtlich voran Spotify Playlist mit allen bisherigen Folgen

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In dieser Folge des SAATKORN Podcasts spreche ich mit Britta Behrens, LinkedIn-Expertin und Beraterin, darüber, warum LinkedIn längst viel mehr ist als ein weiterer Social-Media-Kanal – gerade für HR-Verantwortliche, CEOs, Vertriebler und HR-Tech-Unternehmen.

Britta kommt ursprünglich aus Medien und B2B-Marketing, wechselte später ins digitale Marketing und Analytics-Umfeld und tauchte schließlich tief in die LinkedIn-Welt ein. Heute unterstützt sie Menschen und Unternehmen dabei, auf LinkedIn Sichtbarkeit, Netzwerke und vor allem echten Business Impact aufzubauen.

Ein Satz von Britta ist bei mir besonders hängen geblieben:

„Impact statt Impressions.“

Denn am Ende geht es auf LinkedIn nicht darum, jedem viralen Hit hinterherzulaufen oder möglichst viele Impressionen einzusammeln. Entscheidend ist, die richtigen Menschen zu erreichen, Vertrauen aufzubauen und damit echte Wirkung für deine Karriere oder dein Unternehmen zu erzielen.

Unter anderem haben wir über diese Themen gesprochen:

🎯 Warum HR-Verantwortliche sichtbar sein sollten

Bewerber informieren sich längst nicht mehr nur über Unternehmen, sondern auch über die Menschen dahinter. HR-Verantwortliche, Führungskräfte, Recruiter und Mitarbeitende können authentische Einblicke in Kultur, Führung und Zusammenarbeit geben – und damit die Arbeitgebermarke entscheidend prägen.

💡 Worauf HR-Tech Anbieter in der LinkedIn-Kommunikation achten sollten

Gerade im HR-Tech-Markt dreht sich Kommunikation noch häufig um Produktfeatures, Awards, Messeauftritte und Unternehmensnews. Brittas Plädoyer: Setz konsequent die Kundenbrille auf. Welches konkrete Problem löst deine Software – und warum ist diese Lösung für HR-Entscheider relevant?

🚀 Impact statt Vanity Metrics

Du brauchst keine 100.000 Impressionen, um auf LinkedIn erfolgreich zu sein. Wenn du in deinem Markt die 500 oder 1.000 Menschen erreichst, die wirklich relevant sind, kann das viel wertvoller sein. Bring zuerst dein Profil auf Vordermann, vernetze dich mit deinen bestehenden Kontakten, teile regelmäßig relevante Expertise – und denk LinkedIn gemeinsam mit Website, PR, Fachmedien, Podcasts, Events und Corporate Influencern.

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👉 Britta Behrens auf LinkedIn

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In dieser ASK INGOLF Podcast-Episode spreche ich mit Ingolf Teetz, Chief Innovation Officer bei EMBRACE, über ein Thema, das für Unternehmen und private Nutzer immer spannender wird: lokale KI-Modelle. Statt Daten an OpenAI, Anthropic oder andere Cloud-Anbieter zu schicken, laufen lokale Modelle direkt auf der eigenen Hardware. Das kann mehr Datenschutz, mehr Kontrolle und langfristig niedrigere Kosten bedeuten – vorausgesetzt, der Use Case und die notwendige Rechenleistung passen.

Ein Statement von Ingolf ist mir besonders hängen geblieben:

„Wenn ich im Gesamtunternehmen unter 10.000 bis 15.000 Euro an Tokenverbrauch bin, brauche ich darüber eigentlich nicht nachzudenken – es sei denn, ich habe einen zwingenden Grund.“

Unter anderem haben wir über diese Themen gesprochen:

🔐 Deine Daten bleiben bei Dir

Ob Verträge, Rechnungen, Bewerberdaten, Fotos oder andere sensible Informationen: Mit lokalen Modellen kannst Du Daten verarbeiten, ohne sie an externe Cloud-Anbieter zu übertragen – gerade mit Blick auf Datenschutz und DSGVO ein spannender Ansatz.

💸 Wann rechnet sich lokale KI wirklich?

Keine laufenden Tokenkosten klingt erst einmal attraktiv – leistungsfähige Hardware ist allerdings ebenfalls teuer. Ingolf erklärt, warum Skalierung der entscheidende Faktor ist und weshalb Unternehmen Cloud-Kosten, Hardware, Betrieb und Sicherheit gemeinsam betrachten sollten.

🤖 Der eigene KI-„Hausgeist“ rückt näher

Modelle wie Qwen werden inzwischen auch auf Consumer-Hardware erstaunlich leistungsfähig. In Kombination mit lokalen KI-Agenten können sie Dokumente analysieren, beim Programmieren helfen, Dateien organisieren oder sogar das Smart Home steuern – ohne Cloud. Bei großen Softwareprojekten und anspruchsvollen Office-Anwendungen haben Frontier-Modelle allerdings aktuell noch die Nase vorn.

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👉 Ingolf Teetz LinkedIn
👉 ASK INGOLF Spotify Playlist

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In dieser Episode des SAATKORN Podcasts spreche ich mit Fabian Scheib, Co-Founder & CEO von KINI. Gemeinsam mit seiner Mitgründerin Julia baut Fabian an der verbindenden Infrastruktur im modernen Recruiting: KINI verknüpft Bewerbermanagementsysteme (ATS), Jobbörsen, Agenturen, Screening-Lösungen, Social-Recruiting-Kanäle und neue AI-Tools miteinander. Was mit der Vereinfachung von ATS-Integrationen begonnen hat, ist inzwischen zu einer größeren Mission geworden: Recruiting-Systeme besser miteinander zu verbinden und damit mehr Transparenz und datengetriebenes Recruiting zu ermöglichen. Rund 65 Systeme sind bei KINI bereits „out of the box“ nutzbar — und das Unternehmen arbeitet mit seinem siebenköpfigen Team bereits profitabel.

Ein Satz von Fabian bringt die Vision ziemlich gut auf den Punkt:

„Wir als KINI verstehen uns am Ende als Bindeglied.“

Unter anderem haben wir über diese Themen gesprochen:

🔗 Schluss mit dem Schnittstellen-Chaos

Statt dass Jobbörsen, Agenturen oder Recruiting-Tools immer wieder eigene Integrationen zu zahlreichen Systemen bauen müssen, stellt KINI die entsprechende Infrastruktur bereit — und kann konkrete Use Cases teilweise innerhalb weniger Wochen live bringen.

📊 Wo kommen deine Bewerbungen wirklich her?

Durch bessere Datenflüsse zwischen Recruiting-Kanälen und ATS wird sichtbar, welche Jobbörsen, Social-Media-Kanäle oder anderen Sources tatsächlich Bewerbungen generieren — eine wichtige Grundlage, wenn du dein Recruiting-Budget datenbasiert steuern möchtest.

🤖 Wenn AI Agents klassische Schnittstellen ergänzen

Gerade arbeitet KINI daran, mit AI Agents Jobs von Karriereseiten abzurufen und Bewerbungen wieder in die entsprechenden Systeme zurückzuspielen. Klassische APIs bleiben vor allem für langfristige Partnerschaften relevant — für kurzfristigere Use Cases könnten AI Agents aber ganz neue Möglichkeiten eröffnen.

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Fabian Scheib LinkedIn

KINI Website

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Wie können 3 Menschen und 10 KI-Agenten Employee Benefits disruptieren, MARCUS STEINBERG?

 

In dieser Episode des SAATKORN Podcasts spreche ich mit Marcus Steinberg, Founder & CEO von paylo. Sein Ansatz: Employee Benefits neu denken – und gleichzeitig zeigen, wie ein Unternehmen aussehen kann, das von Anfang an konsequent AI-native aufgebaut wird.

Denn bei paylo arbeiten aktuell drei Menschen mit rund zehn KI-Agenten zusammen. Ein Satz, der hängen bleibt:

„Wir sind drei Leute tatsächlich. Und ich würde dann sagen, dass wir noch so zehn digitale Mitarbeiter sind.“

Unter anderem sprechen wir darüber:

🤖 Wie funktioniert ein hybrides Team aus Mensch & KI?

Wer übernimmt eigentlich was – und was bedeutet das für Produktentwicklung und zukünftige Jobs bei paylo?

🎁 Können Benefits endlich wirklich individuell werden?

Ein Budget für alle, aber jede entscheidet selbst, was davon wirklich zum eigenen Leben passt.

🚀 Braucht ein erfolgreiches Startup künftig noch große Teams?

Marcus hat eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie groß paylo selbst bei starkem Wachstum werden soll.

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Wie kann hybrides Lernen Azubis fit für die Zukunft machen, Sven Barufe?


In dieser Folge des AMTLICH VORAN Podcasts spreche ich mit Sven Barufe, Sachgebietsleiter Berufsausbildung bei der Mainova AG über hybrides Lernen. Sven beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit Ausbildung und verantwortet heute bei Mainova rund 140 Azubis und sechs Ausbildungsmeister. Und Mainova hat einiges vor: Das Nachwuchszentrum wird auf die dreifache Fläche erweitert, ab 2028 sollen jährlich rund 70 neue Azubis starten.

Ein Satz von Sven ist mir besonders hängen geblieben:

„Digitalisierung ersetzt nicht – Digitalisierung gibt uns Zeit und Raum, um dem Ausbilder die Möglichkeit zu geben, das zu tun, wofür er das eigentlich macht.“

Unter anderem haben wir über diese Themen gesprochen:

🥽 Wenn VR auf die Werkbank trifft

Vom virtuellen Schweißen bis zu Sicherheitsübungen in virtuellen Welten: Mainova verbindet bewährtes praktisches Lernen mit digitalen Möglichkeiten – ohne das zu ersetzen, was in der Ausbildung schon immer gut funktioniert hat.

🎯 Individuelles Lernen statt One-Size-Fits-All

Digitale Lernplattformen ermöglichen es Azubis, flexibler und im eigenen Tempo zu lernen – und schaffen gleichzeitig Freiräume für Ausbilder:innen, um gezielter auf den einzelnen Menschen einzugehen.

🚁 Von Drohnen bis KI: Hybrides Lernen

Azubis setzen bei Mainova bereits Drohnen für Inspektionsflüge und Wärmebildaufnahmen ein. Ein spannendes Beispiel dafür, wie Ausbildung neue Technologien ins Unternehmen bringen und damit weit über das Nachwuchszentrum hinaus Wirkung entfalten kann.

🔗 Weiterführende Links

Sven Barufe LinkedIn

Mainova Ausbildung Website

Vocanto Website

amtlich voran Spotify Playlist

amtlich voran Forum am 1.10.2026 – Sven Barufe ist auch mit einem Vortrag am Start

🎧 Du willst wissen, wie Ausbildung aussieht, wenn Werkbank, VR, digitales Lernen, Drohnen und KI zusammenspielen? Dann hör dir jetzt die komplette AMTLICH VORAN Podcast-Folge mit Sven Barufe an:

Was passiert, wenn KI und humanoide Roboter günstiger werden als menschliche Arbeit, Matthias Linke?

In dieser Episode des SAATKORN Podcasts spreche ich mit Matthias Linke, Autor von Homo Obsoletus – Warum humanoide Roboter unseren Feierabend für immer einläuten und wie wir die 5. Industrielle Revolution überleben.

Matthias arbeitet als Projektmanager in der Luft- und Raumfahrt, ist Gründer der WorldX GmbH und Mitgründer des gemeinnützigen WorldX e. V. Sein Background reicht von Betriebswirtschaft und Organisationsentwicklung über Wirtschaftsrecht bis hin zu langjähriger Geschäftsführungserfahrung. Sein Buch startet mit einer provokanten Idee: Was passiert, wenn KI und humanoide Roboter unsere Jobs nicht nur erleichtern – sondern viele davon wirtschaftlich überflüssig machen? Und was bedeutet das für Unternehmen, Gesellschaft, Bildung und am Ende für unsere eigene Identität?

Ein Zitat, das bei mir besonders hängen geblieben ist: „Wir sollten jetzt anfangen zu überlegen, was wollen wir eigentlich in 10, 15 Jahren machen außer unseres Jobs.“

Unter anderem sprechen wir über:

🤖 Von Automatisierung zu humanoiden Kolleg:innen

Klassische Industrieroboter waren teuer, unflexibel und aufwendig zu programmieren – KI-basierte humanoide Roboter dagegen können durch Vormachen lernen, sich an unsere Umwelt anpassen und damit die wirtschaftliche Logik der Automatisierung grundlegend verändern.

🌊 Der betriebswirtschaftliche Tsunami

Wenn ein humanoider Roboter in der Massenproduktion ungefähr so viel oder sogar weniger kostet als ein durchschnittliches Jahresgehalt, wird die ROI-Rechnung für Unternehmen extrem attraktiv – und der Wettbewerbsdruck könnte ganze Arbeitsmärkte verändern.

🧠 Was bleibt, wenn Arbeit verschwindet?

Arbeit bedeutet eben nicht nur Einkommen, sondern auch Struktur, Identität und Sinn – deshalb müssen wir uns laut Matthias schon heute Gedanken über Bildung, Einkommensverteilung und die Frage machen, woraus wir künftig Sinn und persönliche Erfüllung ziehen.

Buchverlosung

Matthias Linke verlost im Podcast ein signiertes HOMO OBSOLETUS Buch. – Viel Glück bei der Teilnahme!

🔗 Weiterführende Links

Matthias Linke auf LinkedIn
Website von Matthias Linke
Homo Obsoletus – Infos zum Buch

🎧 Hier hören: 

 

 

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