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Gewinne ein DIGITAL COACHING mit freikopfler

freiKopfler – als ich mit der Idee konfrontiert wurde, war ich erstmal positiv angetan: Eine Art von Internet-Coaching innerhalb von einer halben Stunde? – So etwas muss man mal ausprobieren. Gesagt – getan. Und in der Tat konnte ich mein Thema in einer freiKopfler Coaching (jaja, es ist kein echtes Coaching, das weiß ich als ausgebildeter Coach auch…) Session neue Impulse für mein Thema finden. Von daher hatte ich auch wirklich Lust, auf saatkorn. die Idee von freiKopfler vorzustellen. Auf geht’s ins Interview mit einem der freiKopfler, Heiko Bartlog – und ganz unten kann man sogar 1 DIGITAL COACHING gewinnen:

saatkorn.: Heiko, bitte stell Dich den saatkorn-LeserInnen doch kurz vor.

Heiko Bartlog von freiKopfler.

Gerne Gero. Wobei ich mich kurz fassen werde, da es in diesem Gespräch ja gar nicht so sehr um mich geht. Und wer mehr über mich erfahren möchte, findet mich auf (fast) allen sozialen Kanälen.

Also ganz kurz, Schublade auf: Ich bin einer dieser “Berater” 😉

Im Ernst, Schublade zu: Ich brenne für Innovation und biete anderen Menschen gerne Raum und Möglichkeiten, um sich weiter zu entwickeln und innovativ zu sein. Aktuell begleite ich als Agile Coach Organisationen auf ihrem Weg zur Agilität, insbesondere auf Basis von Scrum, Lean Startup und Effectuation. Außerdem organisiere ich Unkonferenzen wie z. B. das PM Camp Berlin. Das ist allerdings noch längst nicht alles … ich fange gerne Neues an, experimentiere mit Ideen und lerne daraus. Und manchmal entsteht daraus auch etwas richtig Einzigartiges – wie die freiKopfler!

saatkorn.: Was und wer verbirgt sich hinter freiKopfler?
Nun werde ich aber doch etwas weiter ausholen: Die freiKopfler sind eher zufällig entstanden. Wir drei kennen uns aus dem intrinsify.me Netzwerk, einer Bewegung rund um die Zukunft der Arbeit, New Work, Arbeiten 4.0 etc. Wir hatten uns eigentlich zusammengefunden, um an einer ganz anderen Idee zu arbeiten. Die Idee war zwar gut (und ist es auch immer noch), doch offenbar nicht für uns – unsere Energie dafür reichte jedenfalls nicht aus, um das Thema wirklich umzusetzen. Aber wir trafen uns dennoch weiter jeden Freitagvormittag per Google Hangout und unterhielten uns über all unsere anderen Themen, fragten kritisch nach, gaben uns gegenseitig Tipps und hatten jedes Mal den Eindruck, dass uns die Session etwas gebracht hatte. Irgendwann kamen wir dann auf die Idee, unsere gemeinsame Zeit auch anderen zur Verfügung zu stellen … Dann ging alles ganz schnell: Format entwickelt und verprobt, Website aufgesetzt und losgelegt.

Zum Was: Wir bieten 30 Minuten unserer Zeit, zu dritt, per Videokonferenz (Skype, Google Hangout, Zoom, …), online buchbar. Für Entscheidungen, mit denen ich mich schwer tue, für Herausforderungen oder Probleme, die ich schon längere Zeit mit mir herumtrage und bei denen ich einfach nicht mehr weiter komme. Für alle Themen, bei denen ich ins Stocken geraten bin und einen neuen Impuls gut gebrauchen könnte.

Zum Wer: Guido, Christoph und mich verbindet einiges, vor allem Werte und Haltung, bspw. in Hinblick auf die Zukunft der Arbeit bzw. sinnvolles Zusammenarbeiten wie auch unsere Offenheit und Neugierde. Unabhängig davon bringen wir aber sehr unterschiedliche Erfahrungen, Methodenkompetenzen und individuelle Perspektiven ein: Von der Führungsposition im Konzern, über Ingenieurstudium, Vertriebserfahrung, Know-how in Projektmanagement, Organisationsentwicklung, Agilität bis hin zum Systemischen Coaching … wir decken zu dritt eine ganz Menge interessanterund sehr hilfreicher Themen ab, mit denen wir uns auch immer wieder selbst überraschen. Wir wohnen übrigens über halb Deutschland verteilt – in der Nähe von Bonn, in der Nähe von Hamburg und in Berlin. (Wir haben uns übrigens erst vor einigen Wochen das erste Mal zu dritt physisch getroffen – nachdem wir uns seit mehr als zwei Jahren fast wöchentlich virtuell getroffen hatten.)

3 freiKopfler.

saatkorn.: Ihr bietet also eine Art Coaching über Skype an, richtig?
Coaching? Nein. Eine Art Coaching? Na gut. – Im Ernst: Coaching in einer halben Stunde wäre ein unseriöses Angebot. Aber von der Art her passt es ganz gut, es ist vielleicht am besten als komprimierter Mix verschiedener Impulse zu erklären: Es gibt Coaching-Impulse, Beratungs-Impulse und weitere kreative Impulse, situativ je nach Fragestellung.

Zu unserem Vorgehen:

Die freiKopfler Vorgehensweise.

In den ersten 5 Minuten stellt die Klientin / der Klient das Thema kurz vor – allein diese Übung, ein Thema in maximal 5 Minuten auf den Punkt zu bringen, ist oft eine echte Herausforderung und bringt dem Klienten / der Klientin erste wertvolle Erkenntnisse! Danach stellen wir maximal 5 Minuten Rückfragen zum Verständnis.

Anschließend beginnt das eigentliche freiKopflern: Wir drei unterhalten uns 15 Minuten lang über den Fall, die Klientin / der Klient hört dabei nur zu. Dabei bohren wir tiefer, stellen Annahmen und Hypothesen auf, verwerfen einige auch direkt wieder, wir zerlegen das Thema in einzelne Bestandteile und setzen es neu zusammen, kombinieren es mit anderen Ideen und eigenen Erfahrungen, spinnen das Thema weiter, entwickeln Alternativen und neue Optionen usw. usf. Wir lassen unserer Kreativität freien Lauf und spielen uns die Bälle gegenseitig zu. Und die Klientin / der Klient hört dabei einfach zu – das ist für viele zunächst einmal eine sehr ungewohnte Situation, nicht direkt am eigenen Thema beteiligt sein zu können, aber genau darin liegt eine große Kraft.

Abschließend haben wir noch gemeinsam 5 Minuten für die Reflexion: Was war gut, überraschend, schmerzhaft, befreiend, …?

Und das war es dann eigentlich auch schon. In der Regel gibt es von uns eine Woche nach der Session noch eine kurze E-Mail, in der wir unsere Ideen noch einmal skizzieren, als Erinnerung und zweiten Impuls. Im Unternehmenskontext bieten wir auch weitergehende Begleitung durch Beratung, Coaching o. ä. an. Natürlich haben wir unser Format nicht auf einem weißen Blatt Papier erfunden, wir haben uns von Formaten wie Case Clinic (Theory U) und Kollegiale Fallberatung inspirieren lassen.

Übrigens möchten wir inzwischen auch explizit keine Beschreibung des Themas mehr vorab per E-Mail erhalten: Erstens macht das eh kaum jemand, zweitens besteht dann die Gefahr, dass wir uns vorab schon eine Meinung bilden und verfestigen und damit unsere eigene Kreativität einschränken. Eine Parallele zum Coaching möchte ich aber noch betonen: Die Vertraulichkeit! Selbstverständlich wird alles, was in der Session gesprochen wurde, streng vertraulich behandelt. Wir zeichnen auch keine Session auf.

saatkorn.: Was für Themen kann man mit Euch besprechen, hast Du Beispiele aus der Praxis?
Grundsätzlich sehen wir keine Themen, die sich nicht eignen würden – Voraussetzung ist, dass sie sich kompakt in 5 Minuten erläutern lassen. Die Themen, die wir bisher hatten, sind auch in der Tat wunderbar vielfältig: Von Fragen zur persönlichen Weiterentwicklung, Schärfung der eigenen Positionierung bzw. nächsten Karriereschritten über Konflikte mit Kolleginnen und Kollegen sowie Probleme mit schwierigen Kunden, bis hin zu Geschäftsmodellinnovationen in ganz unterschiedlichen Branchen.

freiKopfler Themenkomplexe

saatkorn.: Wie war bislang das Feedback auf Euer Angebot?
Die meisten unserer Klientinnen und Klienten sind schlicht begeistert und überrascht, wie viel in einer halben Stunde passieren kann. Sie danken uns für das Bohren, neue Perspektiven und kreative Impulse, die oft auch direkt ins Handeln führen. Natürlich sind nicht all unsere Ideen neu, viele hat die Klientin/ der Klient vorher schon selbst gedacht, andere wiederum noch nicht. Aber dadurch, dass sie bzw. er loslassen und sich auf unsere Perspektiven einlassen muss, haben selbst solche Ideen wieder eine Chance, die man zuvor aufgrund unbewusster Glaubenssätze oder anderen Beschränkungen zur Seite gewischt hatte.

Am bewegendsten war wahrscheinlich eine Session, bei der wir eine Klientin auf der persönlichen Ebene einen sichtbar großen Schritt weiter bringen konnten. Wir waren in unserer Diskussion zu dem Schluss gekommen, dass ihr Problem aus unserer Sicht so gar nicht existierte, jedenfalls nicht für sie. Das war offensichtlich eine große Befreiung.

saatkorn.: Wie teuer ist eine Coaching-Session mit Euch?
Das ist gar nicht so einfach zu beantworten – begonnen haben wir mit “Pay what feels right for you”, also einer individuell wertbasierten Bezahlung: Wenn die Session Dir nichts gebracht hat, brauchst Du nichts zu bezahlen. Wenn sie wertvoll für Dich war, dann zahle uns einen Gegenwert. Und wenn die Session Dir Ideen gebracht hat, die Deiner Geschäftsidee zum Durchbruch verholfen haben, dann zahle uns gerne auch etwas mehr. Damit wollten wir aufzeigen, wie überzeugt wir von unserem Nutzen sind, dass wir das finanzielle Risiko komplett übernehmen. Wir haben allerdings das Feedback erhalten, dass dieses Preismodell für viele zu wenig greifbar war. Oft möchte man wohl doch lieber eine Preisindikation als Orientierung, um nicht völlig daneben zu liegen.

Heute bieten wir eine Session konkret für 97 EUR an, für Privatpersonen. Wobei man auch da auf uns zukommen kann, wenn man eine Idee für eine alternative Bezahlung hat. Und wenn man uns gerne mehr zahlen möchte, weil es einem mehr wert war, kann man das auch gerne einfach so tun.

Für Unternehmen bieten wir mit MANAGEMENTIMPULSE ein erweitertes Format mit einem entsprechenden Preismodell an. Hier kann ein Unternehmen oder auch eine Abteilung einzelne Sessions kaufen, aber auch Pakete zu 10, 20 oder mehr Sessions beauftragen, die dann von den eigenen Mitarbeitern direkt abgerufen werden können. So können wir schneller und fokussierter als im klassischen Coaching oder Beratung bei Themen helfen, die gerade wirklich dringend sind. Unternehmen können uns so ganz gezielt einsetzen: als schnellen, kreativen Think-Tank oder als erweiterte kollegiale Fallberatung oder auch, um in der Mitarbeiter- oder Führungskräfteentwicklung neue Impulse einzubringen.

saatkorn.: Wie wollt Ihr das Geschäftsmodell ausbauen, würde nicht vielleicht eine Kooperation mit XING Sinn machen?
Eine Kooperation mit XING ist eine großartige Idee – die könnte fast von uns sein! Wir werden mit XING sprechen, und mit LinkedIn natürlich auch. Wir sind gespannt, was dabei herauskommen wird und sind natürlich auch offen für weitere Kooperationen. Ansonsten arbeiten wir aktuell daran, uns einfach noch etwas bekannter zu machen und befinden uns in Gesprächen mit ein paar Unternehmen, die innovativ genug sind, ihr Angebot für die eigenen Mitarbeiter, wie bspw. traditionelles Coaching, um ein neues Format wie freiKopfler zu ergänzen.

Und natürlich probieren wir auch weiter selbst laufend neue Dinge aus – mit unserem Kanal auf ManagementRadio, mit unseren Peer-Learning-Videos und anderswo.

Darüber hinaus sind wir offen für Impulse von außen – gerade kürzlich trat ein Automobilkonzern auf uns zu, der uns gerne als seniore Feedbackgeber aus Kundenperspektive bei einer Reihe von Innovationsworkshops per Videokonferenz einsetzen möchte. Unsere Art des fokussierten Online-Feedbacks, insbesondere auch ohne großen administrativen Aufwand oder Reisekosten, und mit dem Potenzial von drei aufeinander eingespielten, kompetenten (Berater-) Persönlichkeiten ist so bislang, jedenfalls soweit wir wissen, einzigartig! – Es ist also viel in Bewegung und bleibt weiterhin spannend.

saatkorn.: Heiko – herzlichen Dank für das Interview. Und weiterhin viel Erfolg mit freiKopfler!

Unter allen saatkorn.-Newsletter LeserInnen verlose ich 1 DIGITAL COACHING mit freiKopfler. Um zu gewinnen, musst Du nur 2 Dinge tun:

Erstens: Trage Dich in den saatkorn. Newsletter ein: [mailpoet_form id=“2″]

Zweitens: Schick mir eine Mail mit dem Stichwort „freiKopfler“ und Deiner Adresse an: saatkorn@googlemail.com

Die Gewinner werden im übernächsten saatkorn. Newsletter bekannt gegeben. Viel Glück!

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