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der blick von aussen: employer branding bei otto

weil man ja neugierig ist, was andere so machen, habe ich mir mal das personalmarketing von otto angeschaut. und siehe da: es lohnt sich, doch mal links und rechts über den eigenen tellerrand rauszuschauen!

starten wir doch erstmal mit einem video-interview, das von der milch & zucker veranstaltung “a journey from attraction to selection” stammt. Interviewt wurde hier die bereichsleiterin für das personalmarketing und service center personal, sabine josch:

in den aussagen von frau josch bin ich bei 2 themen besonders aufmerksam geworden: einmal das thema “testimonials” und zum anderen das thema “social media” (irgendwie logisch, oder?). zu beiden punkten macht frau josch aussagen, die ich voll unterstreichen kann. mal schauen, was der “reality-check” hergibt…

testimonials
hier geht otto den weg, “echte” mitarbeiter (weibliche form immer mitedenken) zu zeigen. das schafft authentizität und ist glaubwürdig. unter dem otto personalmarketing claim “karriere machen. zeichen setzen.” sind auf der otto karriere website verschiedene mitarbeiter-video-testimonials. kommt meiner meinung nach ziemlich authentisch rüber, mit einer tendez zu etwas zu “clean”. schade, dass man die videos nicht auch auf youtube findet (vielleicht lags auch nur an mir?), aber das kann ja noch werden! was mir besonders gefällt ist die idee, die mitarbeiter entsprechend dem claim etwas zeichnen zu lassen. das macht neugierig auf die verschiedenen videos!

social media
auch hier ist otto unterwegs. frau josch spricht twitter und facebook an. auf twitter wird unter otto_jobs getweetet. viele (= > 1.000) follower! der tweet an sich ist geschmackssache. steht viel drin, wo ich mich frage: wer ist die zielgruppe? wen interessiert das? ABER: erstens gibt der erfolg otto recht und zweitens ist das ja nun mal auch teil der charakteristik von twitter. muss ja nicht immer alles super gehaltvoll sein…
zum thema facebook: hier muss jetzt mal ein bild her! die haben auch hier über 1.000 fans. zumindest als mann wundert mich das nicht – scherz, nicht böse sein :-) hintergrund: bei otto sind gerade die “wäschewochen”. wohl dem, der wäsche im programm hat

otto_facebook

aber im ernst: die gruppe ist top gemacht. reger austausch, integrierte jobsuche über “jobs for friends” app – cool, kompliment. allerdings ist die fanpage generell fürs unternehmen. es dreht sich nicht nur um personalmarketing. also irgendwie auch logisch, dass otto als superbekannte handelsmarke auch so viele leute zieht…vielleicht wird ja auch  mal eine otto fanpage nur für bewerber gelaunched, wer weiss…
NACHTRAG (…und dickes danke an carllsons): die im letzten satz ausgesprochene hoffnung hat sich bereits erfüllt: es gibt auch eine otto fanpage für bewerber. ebenfalls professionell gemacht, allerdings ohne wäschemodell und mit erheblich weniger fans. also: fan werden und hier klicken.

bleibt noch zu sagen: otto…find ich gut!

Weiterlesen:
– neue facebook apps für employer branding
- interview mit prof. dr. christoph beck: employer branding vor und in 5 jahren
- interview mit bernd rathjen: employer branding events
- video: wie kann social media für employer branding genutzt werden?
-
interessante studie: personalarbeit und social media

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15 thoughts on “der blick von aussen: employer branding bei otto

  1. Schöne Rezension.
    Tja, Bertelsmann & Otto sind unsere Liebsten. Würde man aus beiden das Beste zusammen mischen wäre das 1+1=3. -- Aber geht ja nicht. Jedes Unternehmen ist halt anders.

  2. Vielen Dank für den Post zum Thema Employer Branding bei OTTO und die schlüssige Analyse der einzelnen Maßnahmen.

    Ihr Feedback zum Twitteraccount ist für mich sehr wertvoll -- dieses nehme ich sehr gern an.

    • hallo frau hagen,

      das freut mich! aber trotzdem: dickes kompliment für ihren tweet und die stolze follower anzahl! versuche, für meinen arbeitgeber daraus zu lernen ;-)

      besten gruß
      gero hesse

      • Hallo Herr Hesse,

        das ehrt mich sehr. Danke! :-)

        Vielleicht ergibt sich mal die Gelegenheit zu einem Austausch. Darüber würde ich mich sehr freuen.

        Viele Grüße
        Susanne Hagen

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